Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
Professionelle Diagnose und persönliche CMD-Therapie in Duisburg
Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Störung der Funktion im Bereich von Kiefer und Schädel, die oft mit Kopfschmerzen und Kiefergelenkbeschwerden verbunden ist. Unser Kaiserberg Zahnärztezentrum in Duisburg ist auf die Behandlung der craniomandibulären Dysfunktion spezialisiert. Wir bieten eine präzise Diagnose, individuell abgestimmte Therapiemöglichkeiten und eine hohe Erfolgrate.
Autor: Dr. med. dent. Boris Francki M.Sc.
Letzte Aktualisierung: 17.09.2025
Psychischer Stress, eine falsche Bisslage oder nicht optimal angepasster Zahnersatz können die Entstehung einer CMD begünstigen. Aufgrund der häufig komplexen Ursachen ist eine Behandlung durch erfahrene Spezialisten erforderlich. Viele Betroffene durchleben jahrelange Beschwerden, bevor eine präzise Diagnose gestellt und eine geeignete Therapie begonnen wird.
Was versteht man unter CMD?
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion. Dabei handelt es sich um eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula). Diese Störung kann Schmerzen im Kiefergelenk, in der Kaumuskulatur und in benachbarten Kopfbereichen auslösen. Eine fehlerhafte Bisslage (Okklusion) kann sowohl Ursache als auch Folge von CMD sein.
Welche Symptome treten bei CMD auf?
CMD kann die Beweglichkeit und Funktion des Kiefers erheblich einschränken. Typische Beschwerden sind Schmerzen im Kiefergelenk und in der Kaumuskulatur, die oft bis in den Kopf, Nacken oder sogar den Rücken ausstrahlen. Viele Betroffene hören Knack- oder Reibegeräusche im Kiefer, manchmal auch spürbar im Bereich der Ohren. Auch wiederkehrende Kopfschmerzen können auf eine CMD hinweisen.
Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann eine Vielzahl von Beschwerden auslösen, darunter:
- Schmerzen beim Öffnen des Mundes
- Kiefer- und Gesichtsschmerzen
- Migräne / Kopfschmerzen
- Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich
- Zähneknirschen (Bruxismus)
- Schwindelgefühle
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Schlafstörungen
- Neuralgien (Nervenschmerzen) im Gesichtsbereich
Bleibt eine CMD unerkannt oder wird sie nicht richtig behandelt, können die Symptome chronisch werden und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.
Craniomandibuläre Dysfunktion: Ursachen
Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) entsteht häufig durch Fehl- oder Überbelastungen des Kauapparates. Oft beginnt der Prozess mit einer veränderten Bisslage (Okklusion), etwa durch Zahnfehlstellungen oder ungünstige Zahnkontakte. Wird diese Veränderung für das Kausystem zu belastend, entwickeln sich Funktionsstörungen, die sich in typischen CMD-Beschwerden äußern. Auch nicht optimal angepasster Zahnersatz kann das Risiko für eine CMD deutlich erhöhen.
Im Kern führen Fehlkontakte auf den Zahnflächen dazu, dass sich die Bewegungsabläufe zwischen Ober- und Unterkiefer verändern. Dadurch wird auch der Gelenkraum der Kiefergelenke ungünstig beeinflusst – ein Kreislauf der Fehlbelastung entsteht. Bereits minimale Abweichungen von nur 0,1 bis 0,2 Millimetern können Zähneknirschen (Bruxismus) und Zähnepressen auslösen.
Neben den Zahnkontakten spielen auch Störungen im muskuloskelettalen System eine wichtige Rolle. Probleme in der Schulter, der Wirbelsäule oder anderen Gelenken können sich auf das Kausystem übertragen und eine CMD begünstigen oder verstärken.
CMD-Diagnose: Der Weg zur richtigen Behandlung
Da die Beschwerden einer CMD vielfältig und oft unspezifisch sind, wenden sich Betroffene häufig zunächst an Orthopäden oder HNO-Ärzte. Umso wichtiger ist eine präzise Diagnosestellung, um lange Irrwege und unnötige Behandlungen zu vermeiden.
Zu Beginn steht eine ausführliche Anamnese, in der Art, Intensität und Häufigkeit der Beschwerden genau erfasst werden. Danach folgt eine eingehende zahnärztliche Untersuchung, die bei Bedarf durch bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen ergänzt wird.
Für eine genaue Bestimmung der Funktionsstörung werden zusätzlich die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke manuell untersucht. Ergänzend können moderne Methoden wie die instrumentelle Funktionsanalyse mit einem Gesichtsbogen oder computergestützte Verfahren wie Axiographie und Condylographie eingesetzt werden. Diese digitalen Messmethoden ermöglichen eine präzise Erfassung von Kiefergelenkbewegungen und -positionen.
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen erstellen wir anschließend einen individuellen Therapieplan, der gezielt auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist.
Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten bei CMD
Da die Ursachen einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) sehr unterschiedlich sein können, erfolgt auch die Behandlung individuell und oft interdisziplinär – in Zusammenarbeit mit Spezialisten verschiedener Fachbereiche.
- Im ersten Schritt steht die Schmerzlinderung im Fokus. Dafür werden Schmerzmittel sowie manuelle Therapieformen wie Physiotherapie oder Osteopathie eingesetzt.
- Liegt eine Bissfehlstellung vor, fertigen wir eine individuell angepasste Aufbissschiene an, die das Kausystem entlastet und stabilisiert.
- Ergänzend zur Schienentherapie unterstützen gezielte physiotherapeutische Übungen die Entspannung und Mobilisation der Kiefer- und Nackenmuskulatur.
- Nach erfolgreicher Schmerzreduktion kann die Bisssituation dauerhaft korrigiert werden – durch gezieltes Einschleifen der Zähne, kieferorthopädische Behandlungen oder die Anpassung von Zahnersatz.
Wichtige Hinweise
Eine präzise Diagnose und individuell abgestimmte Behandlung der CMD sollten immer durch einen erfahrenen Zahnarzt oder Spezialisten für Funktionsdiagnostik erfolgen. Nur so können langfristige Erfolge erzielt und Rückfälle vermieden werden.
Unsere Besonderheiten
Unsere Praxis in Duisburg ist spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung der craniomandibulären Dysfunktion (CMD) und bietet Ihnen ein umfassendes Therapiekonzept:
- Ausführliche Beratung
- Führende Expertise im Bereich Craniomandibulären Dysfunktion / > 25 Jahre Erfahrung
- Sehr hohe Erfolgsquote
- Umfassende Funktionsdiagnostik
- Computergestützte Funktionsanalyse
- Digitale Abdrücke
- Individualisierte Schienentherapie für optimale Ergebnisse
- Modernste Diagnose- und Therapiekonzepte: Inklusive digital gestützter Condylographie
- Hauseigenes Dentalstudio: Herstellung und Anpassung von Zahnersatz auf höchstem Qualitätsniveau unter Berücksichtigung von gnathologischen Aspekten (Okklusion)
- Umfangreiches Netzwerk zur CMD-Therapie: Physiotherapeuten, Orthopäden, Radiologen, Neurologen, Schlafmedizinern und Schmerztherapeuten
- Enge Zusammenarbeit mit Überweisern*
* Hinweis für überweisende Kolleginnen und Kollegen:
Wir führen ausschließlich die von Ihnen gewünschten Leistungen durch und stimmen jeden Behandlungsschritt eng mit Ihnen ab. Auf Wunsch erfolgt nach Abschluss der Therapie eine Rücküberweisung in Ihre Praxis.




