Wurzelkanalbehandlung
Fortschrittliche Wurzelbehandlung mit Operationsmikroskop im Raum Duisburg – über 95 % Erfolgsrate.
Autor: Dr. med. dent. Boris Francki M.Sc.
Letzte Aktualisierung: 12.12.2025
Unsere Spezialisierung liegt in der Wurzelkanalbehandlung unter Einsatz des Operationsmikroskops. Mit flexibler Terminvergabe und meist nur einer erforderlichen Sitzung bieten wir Ihnen eine effektive und komfortable Behandlung. Unser Kaiserberg Zahnärztezentrum in Duisburg garantiert nahezu schmerzfreie Verfahren und eine Erfolgsquote von über 95 %. Profitieren Sie von unserer umfangreichen Erfahrung aus rund 10.000 durchgeführten Behandlungen. Lernen Sie uns kennen und überzeugen Sie sich selbst!
Definition
Die Wurzelkanalbehandlung (auch WKB genannt) ist eine bewährte Methode in der Zahnmedizin, um entzündete oder abgestorbene Zähne zu erhalten. Dabei werden potenzielle Entzündungsherde im Inneren des Zahns entfernt, sodass ein Ziehen des Zahns vermieden werden kann.
Eine fachgerecht durchgeführte Wurzelkanalbehandlung ermöglicht es, den Zahn über viele Jahre, oft sogar Jahrzehnte, zu bewahren. Dabei gilt: Je präziser und hochwertiger die Behandlung, desto besser sind die langfristigen Erfolgsaussichten.
Dank moderner Technik und fortschrittlicher Methoden hat sich die Wurzelkanalbehandlung in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Heute ist sie nicht nur effektiv, sondern auch schonend, sodass Patienten keine Angst mehr vor diesem Eingriff haben müssen.

Wann erforderlich?
Eine Wurzelkanalbehandlung ist oft die einzige Möglichkeit, einen entzündeten oder geschädigten Zahn zu retten und langfristig zu erhalten.
In diesen Fällen kann eine Wurzelkanalbehandlung sinnvoll sein:
Zahnwurzelentzündungen:
Im Inneren eines Zahns befindet sich die Pulpa, ein Netzwerk aus Nerven und Blutgefäßen, das in den Wurzelkanälen verläuft. Karies, Verletzungen oder in seltenen Fällen eine Parodontitis können Bakterien ins Zahninnere eindringen lassen und eine Entzündung
auslösen. Eine Wurzelkanalbehandlung entfernt die entzündete Pulpa und verhindert so die Ausbreitung der Infektion.
Abgestorbene (tote) Zähne:
Wenn die Pulpa bereits abgestorben ist, wird der Zahn als „tot“ bezeichnet. Ohne Behandlung können sich Bakterien im Zahninneren ansiedeln und weitere Probleme verursachen. Eine Wurzelbehandlung reinigt den Zahn gründlich und schützt ihn vor Infektionen.
Vorbereitung auf Zahnersatz:
Um eine Krone oder Brücke zu befestigen, muss häufig Zahnschmelz abgeschliffen werden. Dabei kann das Zahnmark entweder freigelegt oder durch Überhitzung geschädigt werden. Auch Zähne, die ein erhöhtes Infektionsrisiko aufweisen, profitieren von einer vorbeugenden Wurzelkanalbehandlung. Dadurch bleibt der Zahnersatz stabiler und langlebiger.
In all diesen Fällen trägt die Wurzelkanalbehandlung dazu bei, Zähne zu erhalten und deren Funktion über viele Jahre hinweg zu sichern.
Wie lange dauert eine Wurzelkanalbehandlung?
Die Dauer einer Wurzelkanalbehandlung variiert je nach Komplexität des Falls. Eine unkomplizierte Behandlung nimmt durchschnittlich etwa 60 Minuten in Anspruch. In schwierigen Fällen, beispielsweise bei stark entzündeten oder beschädigten Zähnen, kann sich die Behandlungszeit jedoch deutlich verlängern. Entscheidend sind Faktoren wie die Anzahl der Wurzelkanäle, der Schweregrad der Entzündung, die angewandte Behandlungsmethode und die eingesetzten Instrumente. Zudem kann es erforderlich sein, mehrere Sitzungen durchzuführen, um den Zahn vollständig zu behandeln.
Ein erfahrener Endodontie-Spezialist kann die Behandlung in der Regel effizienter gestalten. Dank seiner Expertise und fortschrittlicher Technik benötigt er oft nur eine Sitzung, um die Wurzelkanalbehandlung erfolgreich abzuschließen – selbst bei komplexeren Fällen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Eine Wurzelkanalbehandlung wird in der Regel unter Lokalanästhesie durchgeführt, sodass sie für die meisten Patienten vollkommen schmerzfrei ist.
In Ausnahmefällen, wie bei ausgeprägten Entzündungen oder wenn der umliegende Kiefer bereits betroffen ist, kann die Wirkung einer herkömmlichen Betäubung unzureichend sein. Für solche Situationen nutzen spezialisierte Endodontie-Praxen – einschließlich unseres Kaiserberg Zahnärztezentrums in Duisburg – die intraossäre Anästhesie. Dabei wird das
Betäubungsmittel direkt durch den Kieferknochen in die Nähe der Wurzelspitze injiziert. Dieses Verfahren sorgt für eine nahezu 100-prozentige Schmerzfreiheit, selbst bei schwierigen Behandlungen.
Alternativ ist als Betäubung auch eine Sedierung möglich, in bestimmten Fällen auch eine Vollnarkose.
Ablauf
Vor einer Wurzelkanalbehandlung wird stets eine gründliche Diagnostik durchgeführt, die in der Regel eine Röntgenaufnahme umfasst. In seltenen Fällen kann ein dreidimensionales Röntgenbild (DVT) erforderlich sein, um eine detailliertere Analyse zu ermöglichen.
Die eigentliche Behandlung erfolgt in mehreren Schritten:
1. Zahnöffnung und Vorbereitung
Zunächst wird der betroffene Zahn und das umliegende Gewebe lokal betäubt. Anschließend wird ein Spanngummi, der sogenannte Kofferdam, angebracht, um den Zahn vom Mundraum zu isolieren. Dies verhindert, dass Speichel in den Zahn gelangt und schützt gleichzeitig den Patienten vor dem Eindringen von Spülflüssigkeiten in den Mund. Danach öffnet der Zahnarzt den Zahn und entfernt das entzündete oder abgestorbene Pulpagewebe. Jeder Wurzelkanal muss dabei sorgfältig lokalisiert werden, da eine erfolgreiche Behandlung nur dann möglich ist, wenn alle Kanäle vollständig gereinigt und von Bakterien befreit werden.
2. Bestimmung der Kanallänge
Die exakte Länge der Wurzelkanäle ist entscheidend für die gründliche Reinigung und Aufbereitung. Traditionell wird hierfür eine Röntgenaufnahme genutzt. Moderne Praxen setzen jedoch häufig auf computergestützte elektrische Messmethoden (ELM), die eine höhere Präzision bei der Längenbestimmung ermöglichen als herkömmliche Röntgenaufnahmen. Diese Genauigkeit ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Behandlung.
3. Reinigung der Wurzelkanäle
Nach der exakten Längenbestimmung werden die Wurzelkanäle mit speziell entwickelten Instrumenten gereinigt und aufbereitet. Hier kommen entweder feine Handinstrumente oder rotierende, flexible Werkzeuge aus einer Nickel-Titan-Legierung zum Einsatz. Diese Materialien sind besonders biegsam und ermöglichen die Behandlung selbst bei stark gekrümmten oder schwierigen Kanälen. Dank dieser modernen Technik erreichen Wurzelkanalbehandlungen heute ein Qualitätsniveau, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar war. Diese hochentwickelten Instrumente machen die Behandlung sicherer, effizienter und vorhersagbarer – ein entscheidender Fortschritt in der Endodontie.
Die sorgfältige Aufbereitung der Kanäle ist essenziell, um sicherzustellen, dass die anschließenden Spülflüssigkeiten auch die feinen Nebenkanäle vollständig erreichen und reinigen können.
4. Desinfektion der Wurzelkanäle
Nach der mechanischen Reinigung erfolgt die chemische Desinfektion. Hierbei werden die Haupt- und Nebenkanäle mit speziellen Spülflüssigkeiten intensiv gereinigt, um alle verbliebenen Bakterien und Gewebereste zu entfernen. Die Wirkung dieser Spülungen wird durch den Einsatz von Ultraschall weiter verstärkt, wodurch auch schwer zugängliche Stellen zuverlässig erreicht werden. Der gesamte Vorgang folgt einem standardisierten Spülprotokoll, um maximale Effizienz zu gewährleisten.
Bei besonders ausgeprägten Entzündungen kann der Zahnarzt zusätzlich ein Medikament in das Zahninnere einbringen. Der Zahn wird in solchen Fällen zunächst provisorisch verschlossen, um die Entzündung zu beruhigen. Nach einigen Tagen wird der provisorische Verschluss entfernt und die Behandlung fortgesetzt.
5. Trocknen und Füllen der Wurzelkanäle
Nachdem die Wurzelkanäle gründlich gereinigt und desinfiziert wurden, werden sie sorgfältig getrocknet und anschließend gefüllt. Dabei stehen verschiedene Methoden und Materialien zur Verfügung. Häufig wird das elastische Naturmaterial Guttapercha verwendet, das in Kombination mit einem Kleber eine dichte und wandständige Füllung ermöglicht.
Bei der sogenannten thermoplastischen Wurzelfüllung wird Guttapercha erwärmt, sodass sie sich optimal an die Kanalstruktur anpasst und auch feine Seitenkanäle sowie Hohlräume sicher verschließt. Alternativ kann Guttapercha auch kalt verarbeitet werden. Entscheidend ist, dass die Füllung den Kanal vollständig und dicht verschließt, um Bakterienwachstum und erneute Infektionen zu verhindern.
6. Verschluss des Zahns
Nach der Wurzelfüllung wird die Öffnung in der Zahnkrone mit einer stabilen und dichten Füllung verschlossen. Ein adhäsiver Verschluss wird dabei bevorzugt, da er eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet und den Zahn langfristig schützt.
7. Optional: Überkronung des Zahns
In bestimmten Fällen wird der behandelte Zahn abschließend mit einer Krone versehen. Dies erhöht die Stabilität des Zahns und trägt dazu bei, den Behandlungserfolg langfristig zu sichern, insbesondere bei stark beschädigten oder geschwächten Zähnen.
Vorteile der Wurzelbehandlung
Eine Wurzelkanalbehandlung bietet mehrere entscheidende Vorteile:
Erhalt der Zahnfunktion und Ästhetik
Ein erfolgreich behandelter Zahn bleibt voll funktionsfähig und unterscheidet sich optisch kaum von einem gesunden Zahn. So kann der natürliche Zahn langfristig erhalten werden.
Eindämmung der Entzündung
Durch die Behandlung wird die Entzündung im Bereich der Zahnwurzel gestoppt und deren Ausbreitung verhindert. Ohne Intervention könnten Komplikationen wie Knochenabbau, Parodontitis oder eine Schwächung des Immunsystems entstehen. Zudem können unbehandelte Zahnwurzelentzündungen auch andere Körperbereiche negativ beeinflussen. In der ganzheitlichen Medizin wird ihnen sogar eine potenzielle Mitverantwortung für verschiedene systemische Erkrankungen zugeschrieben.
Kosteneffizienz
Im Vergleich zu möglichen Folgebehandlungen, wie Zahnextraktionen und teuren Zahnersatzlösungen, ist die Wurzelkanalbehandlung eine deutlich kostengünstigere Alternative. Sie bietet eine langfristige Lösung bei minimalem Aufwand.
Qualitätsunterschiede
Die Erfolgschancen einer Wurzelkanalbehandlung hängen maßgeblich von der Qualität der Durchführung ab und können stark variieren.
Studien zeigen, dass in Deutschland weniger als die Hälfte der herkömmlich durchgeführten Wurzelbehandlungen langfristig erfolgreich ist. Im Gegensatz dazu erreicht eine Behandlung bei einem spezialisierten Endodontisten, der mit einem Operationsmikroskop arbeitet, eine Erfolgsquote von über 90 %. Die präzise Technik und das Fachwissen eines Spezialisten machen hier den entscheidenden Unterschied.
Klassischer Zahnarzt vs. Endo-Spezialist
Ein klassischer Zahnarzt deckt ein breites Spektrum der Zahnmedizin ab. Dazu gehören Vorsorgeuntersuchungen, die Behandlung von Karies und Parodontitis, Zahnersatz, Implantate, Bleachings und vieles mehr. Auch Wurzelkanalbehandlungen gehören zu seinem Leistungsspektrum.
Ein Endodontie-Spezialist hingegen konzentriert sich auf Wurzelkanalbehandlungen und arbeitet mit modernster Technik und spezialisierten Verfahren. Dazu zählen der routinemäßige Einsatz eines Operationsmikroskops, spezielle Spülprotokolle, computergesteuerte Kanalaufbereitungen, thermoplastische Wurzelfüllungen und adhäsive Verschlusstechniken. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung und rund 10.000 durchgeführten Behandlungen verfügt ein Endodontie-Spezialist über ein herausragendes Fachwissen. Diese
Spezialisierung führt zu einer deutlich höheren Behandlungsqualität, insbesondere bei komplexen Fällen.
Wann zu einem Spezialisten für eine Wurzelkanalbehandlung?
In bestimmten Fällen ist es sinnvoll, eine Wurzelbehandlung von einem Endodontie-Spezialisten durchführen zu lassen oder eine Zweitmeinung einzuholen:
- Zahnwurzelentzündungen mit starken Schmerzen, Zahnfleischbläschen oder geschwollenen Wangen
- Schwierige Ausgangssituationen, wie stark gekrümmte oder verengte (obliterierte) Wurzelkanäle
- Vorhandener Zahnersatz, der die Behandlung erschwert
- Knochenabbau im Bereich des Kiefers
- Akute Notfälle, die schnelles Handeln erfordern
- Betreuung von Angstpatienten, die besondere Rücksichtnahme benötigen
Die Entscheidung, einen Spezialisten einzuschalten, hängt stets vom individuellen Fall ab. Der behandelnde Zahnarzt sollte dies sorgfältig prüfen und gemeinsam mit dem Patienten besprechen. Wenn Unsicherheiten bestehen, ist es ratsam, einen Endodontie-Spezialisten für eine fundierte Zweitmeinung hinzuzuziehen.
Was passiert nach der Zahnwurzelbehandlung?
Schmerzmanagement nach der Wurzelkanalbehandlung
Nach einer Wurzelbehandlung ist der betroffene Zahn in der Regel schmerzfrei. Sollten dennoch leichte Beschwerden auftreten, können diese in der Regel mit frei erhältlichen Schmerzmitteln gut gelindert werden und klingen meist innerhalb einer Woche vollständig ab.
Überkronung, Nachsorge und Ästhetik
In einigen Fällen wird der behandelte Zahn zur zusätzlichen Stabilisierung mit einer Krone versehen. Dies schützt den Zahn langfristig vor Belastungen. Außerdem sollte der Behandlungserfolg nach einigen Monaten durch eine Röntgenaufnahme überprüft werden.
In seltenen Fällen kann der Zahn nach der Behandlung dunkler werden. Dies lässt sich jedoch problemlos durch ein internes Bleaching beheben. Diese Nachsorgeleistungen werden am besten vom behandelnden Zahnarzt durchgeführt.
Worauf Sie nach der Behandlung achten sollten
- Essen und Trinken: Vermeiden Sie heiße Speisen und Getränke, solange die Betäubung wirkt, da ein vermindertes Schmerzempfinden zu Verletzungen führen kann.
- Belastung des Zahns: Verzichten Sie vorerst auf das Kauen harter Speisen wie Nüsse oder harte Bonbons, um die frisch eingesetzte Füllung nicht zu beschädigen.
- Sonneneinstrahlung und Wärmequellen: Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, Solarium und Sauna für einige Tage, da Wärme den Heilungsprozess beeinflussen kann.
- Sportliche Aktivitäten: Leichte sportliche Betätigung ist in der Regel unproblematisch.
Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen sorgen Sie dafür, dass der Zahn optimal heilt und langfristig stabil bleibt.
Was, wenn die Behandlung nicht erfolgreich ist?
Falls eine Wurzelkanalbehandlung nicht den gewünschten Erfolg bringt, gibt es weitere Optionen zur Rettung des Zahns:
Wurzelkanalrevision:
Die ursprüngliche Behandlung kann intensiver wiederholt werden. Diese sogenannte Revision umfasst eine erneute Reinigung, Aufbereitung und Füllung der Wurzelkanäle, um verbleibende Entzündungsherde zu beseitigen.
Wurzelspitzenresektion:
Wenn eine Revision nicht ausreicht, kann ein kleiner chirurgischer Eingriff durchgeführt werden. Dabei wird die entzündete Wurzelspitze durch das Zahnfleisch hindurch entfernt, um den Zahn zu erhalten.
Sollten auch diese Maßnahmen scheitern, bleibt als letzte Option die Entfernung des Zahns (Zahnextraktion). Danach kann die entstandene Lücke beispielsweise mit einem Implantat oder einer Brücke versorgt werden.
Alternative Therapien zur Wurzelkanalbehandlung
Die Wurzelkanalbehandlung ist die einzige wissenschaftlich abgesicherte Methode, um eine infizierte Zahnwurzel zu behandeln und den Zahn zu erhalten. Dennoch gibt es zwei Alternativen, die in bestimmten Fällen in Betracht gezogen werden können:
1. Zahnextraktion
Das Entfernen des betroffenen Zahns ist die einzige verlässliche Alternative zur Wurzelbehandlung. Allerdings entstehen dadurch Nachteile: Die entstandene Zahnlücke muss entweder durch ein Implantat oder eine Brücke geschlossen werden, was deutlich kostenintensiver ist.
- Implantat:
Ein Implantat ist zwar ein hochwertiger Zahnersatz, jedoch oft weniger langlebig als ein erfolgreich endodontisch behandelter Zahn – insbesondere, wenn die Behandlung von einem Spezialisten durchgeführt wurde. - Zahnbrücke:
Für eine Brücke müssen häufig gesunde Nachbarzähne abgeschliffen werden, was diese langfristig schwächt.
2. Heilanästhesie
In sehr frühen Stadien einer Zahnwurzelentzündung, wenn die Entzündung noch reversibel ist, kann ein Versuch mit Heilanästhesie unternommen werden. Dabei wird ein Lokalanästhetikum mehrfach im Abstand von 2–3 Tagen am betroffenen Zahn injiziert.
Diese Methode ist jedoch hoch umstritten und zeigt stark variierende Ergebnisse. Während einige Patienten darauf ansprechen, bleibt die Methode bei anderen wirkungslos. Aufgrund dieser Unsicherheiten wird sie nur selten angewendet.
Fazit
Die Wurzelkanalbehandlung bleibt in den meisten Fällen die effektivste und langfristig kostengünstigste Lösung, um einen Zahn zu retten und seine Funktion zu erhalten. Alternativen sollten nur in Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden.
Risiken & Komplikationen
Jeder zahnmedizinische Eingriff ist mit gewissen Risiken verbunden. Mögliche Komplikationen bei einer Wurzelkanalbehandlung können sein:
- Entzündungen im behandelten Bereich
- Schmerzen oder Druckempfindlichkeit nach der Behandlung
- Schwellungen des umliegenden Gewebes
- Blutungen während oder nach dem Eingriff
- Instrumentenbruch im Wurzelkanal
- Verletzungen oder Schädigungen angrenzender Gewebe
- Verlust des Zahns, falls die Behandlung nicht erfolgreich ist
- Verdunklung des Zahns, die kosmetisch durch Bleaching behoben werden kann (keine gesundheitliche Auswirkung)
Diese Risiken lassen sich deutlich minimieren, wenn die Wurzelkanalbehandlung nach modernen Standards und mit hoher Präzision durchgeführt wird, insbesondere durch einen erfahrenen Endodontie-Spezialisten.
Kosten & Preise
Die Kosten für eine Wurzelkanalbehandlung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem individuellen Befund, dem Schwierigkeitsgrad sowie den eingesetzten Techniken und Materialien. Daher können die Preise stark variieren und lassen sich nicht pauschal bestimmen.
Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenkasse
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten nur für einfache Wurzelkanalbehandlungen, vorausgesetzt, die Therapie hat eine klare Aussicht auf Erfolg. Zusatzleistungen, wie der Einsatz eines Operationsmikroskops, gelten als Privatleistungen und müssen selbst getragen werden.
Behandlung durch einen Endodontie-Spezialisten
Bei einer Behandlung durch einen Endo-Spezialisten ist es wichtig, vorab die voraussichtlichen Kosten zu klären. Ein schriftlicher Kostenvoranschlag gibt Transparenz und Sicherheit. Ein guter Spezialist wird unnötige Zusatzleistungen vermeiden und die Kosten fair gestalten.
Privatversicherte und Zusatzversicherungen
Bei privat versicherten Patienten entscheidet der individuelle Tarif über die Kostenübernahme. Dasselbe gilt auch für Zahnzusatzversicherungen, die je nach Vertrag Teile der Kosten abdecken können.
Besonderheiten
Unser Kaiserberg Zahnärztezentrum in Duisburg ist seit über 25 Jahren auf Wurzelkanalbehandlungen spezialisiert und bietet Ihnen:
- Umfassende Expertise: Erfahrung aus fast 10.000 erfolgreich durchgeführten Behandlungen
- Spezialisierte Zahnärzte mit Tätigkeitsschwerpunkt Endodontie
- Erfolgsquote > 95%
- Modernste Technik: Alle Behandlungen erfolgen unter dem Operationsmikroskop
- Schmerzfreiheit: Nahezu 100% schmerzfreie Eingriffe, bei Bedarf durch intraossäre Anästhesie
- Hochwertige Materialien: Thermoplastische Wurzelfüllungen und adhäsive Verschlüsse
- Individuelle Anpassung: Auf Wunsch Einsetzen eines Glasfaserstifts
- Transparenz: Verbindliche Kostenvoranschläge vor Beginn der Behandlung
- Effizienz: Sitzungen von 1 bis 1,5 Stunden und meist nur eine Sitzung erforderlich
- Flexibilität: Kurzfristige Terminvergaben, auch zu besonderen Zeiten
- Notfallversorgung und Beratung im Vorfeld
- Revisionen & Wurzelspitzenresektionen
- Angstpatienten: Sedierung oder Vollnarkose durch unser eigenes Anästhesieteam
- 3D-Diagnostik, falls notwendig
- Steriler OP Klasse 1 / höchste Patientensicherheit
- Diverse Mitgliedschaften in Fachverbänden
- Einzelzahnbleaching
- Harmonische Atmosphäre & Empathie
- Gute öffentliche Erreichbarkeit & eigene Parkplätze
- Finanzierung & Ratenzahlung
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